
Schimmelpfennigs bisweilen schrilles, dann wieder poetisches Stück eines Überlebenskampfes lässt alle Emotionen hochfahren. Dennoch wahrt die überzeugende Berner Umsetzung bis zuletzt komödiantische Leichtigkeit.
Neue Zürcher Zeitung, Beatrice Eichmann-Leutenegger
„In Roland Schimmelpfennigs neuem Stück ‚Der goldene Drache’ setzen sich scheinbar zusammenhangslose Geschichten zu einem gesellschaftlichen Mikrokosmos zusammen, in dem globale Probleme mit viel Witz und wenig politischer Korrektheit verhandelt werden. “
Der Bund, Simone von Büren
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Speziell an Matthias Kaschigs Inszenierung ist der Umgang mit der Sprache. Regieanweisungen und Erzähltexte werden sowohl gesprochen als auch dargestellt.(...) Sowieso wird hier fast alles erspielt: Die asiatische Küche etwa entsteht durch das Nachahmen von Hackbewegungen durch schnelle Schläge der flachen Hand auf die Oberschenkel – einfach, aber wirkungsvoll.(...)Es macht Spaß zuzuschauen und man freut sich ständig auf die nächste spielerische Pointe. Zahnlos bleibt an diesem Abend nur der junge Asiate.
Robert Salzer, www.nachtkritik.de
Regisseur Matthias Kaschig geht den anspruchsvollen, fast partiturmäßig konstruierten Text mit gewitzter Sportlichkeit an und schickt sein junges, spielfreudiges Ensemble mit voller Kraft hinein ins Geschehen. Mag der Klamauk am Anfang etwas arg laut sein, Kaschigs Inszenierung schafft es, auf einer fast leeren Bühne und ohne irgendwelche Effekte zu überzeugen und zu berühren.
DRS2akteull
Jedenfalls balanciert das Ensemble gekonnt zwischen Klamauk und Zeitkritik. Und die Zeit verfliegt im Nu.
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Regie Matthias Kaschig, Bühne Stefanie Liniger, Kostüme Romy Springsguth, Dramaturgie Patric Bachmann
mit: Milva Stark, Henriette Cejpek, Andri Schenardi, Diego Valsecchi, Stefano Wenk