
Eine umjubelte Premiere. (...) Was die Schauspieler hier leisten ist erstaunlich. Niemand schont sich oder das Publikum. (...) Gegensätzliche Spiegel- und Wiederholungsmomente prägen die Verknüpfung der Szenen, auch auf dieser Ebene ist Großes gelungen. Eine mutige Theaterarbeit.
Göttinger Tagblatt, Telse Wenzel
Eine Familie stellt sich auf. Auf der fast leeren Bühne (...) ein mächtiges Geflecht von Verstrickungen, dem man nicht entkommen kann. Auch als Zuschauer nicht, wie sich schnell herausstellt.
Denn Matthias Kaschig inszeniert eine beklemmende Studie von Gewalt und Verdrängung in einem System, das sich selbst erhält - auch wenn es seine Mitglieder vernichtet. Mit schnellen Szenenwechseln, hoher schauspielerischer Ensembleleistung und in dramaturgisch gelungener Verknappung (...)
Sehr genau arbeitet das Ensemble heraus, wie Erleichterung über das Aussprechen der schlimmen Wahrheit und der dringende Wunsch des Vertuschens nun wechselweise die Oberhand gewinnen.
Hessische/Niedersächsische Zeitung, Bettina Fraschke
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Regie Matthias Kaschig, Bühne und Kostüme Mascha Mazur, Musik Tobias Vethake, Dramaturgie Anna Gerhards